| Caution: Please note: Most of this document is in german, because the english translation is still in progress. |
![]() |
Schon die Steinzeitmenschen haben gerne mal gesungen. Aus der Zeit 45.000 v.Chr. wurden einfache Musikinstrumente wie Knochenflöten, Trommeln und Harfen gefunden. Doch von der damaligen Musik ist leider (oder zum Glück?) nichts mehr erhalten. |
![]() |
Der älteste erhaltene Songtext stammt aus dem alten Ägypten (Grab des Inti, ca. 2300 v.Chr.) [Quelle]. |
![]() |
Die älteste Notation einer Tonfolge stammt aus dem Jahr 1400 v.Chr. und wurde bei
Ausgrabungen im Irak auf einer Tontafel entdeckt. Hierbei handelt es sich um die sog. "Hurritische Hymne", bei der
allerdings niemand sicher weiß, wie die Hieroglyphen richtig zu spielen sind. Die verschieden
Übersetzungsversuche klingen nämlich alle recht unterschiedlich und äußerst bizarr. [Mehr dazu] [MIDI-Files einiger Übersetzungsversuche] |
| Hurritische Hymne (ca. 1400 v.Chr.) | auf der Leier gespielt von Michael Levy |
![]() |
Einen großen Schub brachte vermutlich erst die Erfindung der Mehrstimmigkeit im
Mittelalter. Nach einigen Jahrhunderten liturgischer Musik (Gregorianik) entwickelte sich ab ca. 1100 der weltliche Minnesang der Troubadouren. |
![]() |
| "Inveni David servum meum" (ca. 650) | altrömischer Mönchsgesang | |
| Hildegard von Bingen [Wikipedia] (1098-1179): "O frondens virga" aus dem Werk "Ordo Virtutum" [Wikipedia] (1151) | gesungen von Nóirín Ní Riaindem [Wikipedia] | |
| Walther von der Vogelweide [Wikipedia] (1170-1230): "Under der Linden" [Wikipedia] | verschiedene Versionen |
![]() |
Renaissancemusik verbreitet friedliche Stimmung, klingt oft fröhlich und
melancholisch zugleich. Die kommerzielle Musikproduktion gliederte sich nun in höfische und geistliche Musik. Mit der Beschreibung der Harmonielehre (insb. des Quintenzirkels [Wikipedia]) wurde ein komplexer Regelsatz definiert. Danach ausgerichtete Musikstücke klingen nicht nur intuitiv angenehmer, sondern bieten Insidern ein interessantes Analysefeld für Reverse-Engineering. Je besser man die angewendeten Regeln erkennt, desto interessanter wird die Wahrnehmung von Musik. |
| "Greensleaves" | gesungen von dem Alfred Deller (mit der hohen Stimme) | |
| Adrian Willaert: "Ave Maria" | gesungen von Oxford Camerata | |
| John Downland: "Come again" | gesungen von Sting, mit der Laute begleitet von Edin Karamazov |
![]() |
Obwohl er gelernter Priester war, verstand er es, mit seinen über 500 peppigen Konzerten den öffentlichen Musikgeschmack auf den rechten Weg zu bringen. |
| Vier Jahreszeiten [Wikipedia]: Stück 6: "Der Sommer" (1725) |
Joshua Bell (Teuflischer Violinvirtuose mit echter Stradivari, 2008) fast schon Discobeat [Sony BMG] | |
| Janine Jansen (Violinistin, 2005): voller Action [Amazon] | ||
| London philharmonic orchestra (2001) klingt wie Grammophon [Amazon] | ||
| Jean Michel Jarre (Synthesizer) und Patrick Rondat (E-Gitarre) |
![]() |
"Bach ist geil." Spüren Sie die Energie, die von Bachs Stücken ausgeht! |
| "Kleine Fuge" (ca. 1704, BWV 578) [Wikipedia] |
für Drehorgel, zum mitlesen | |
| Heavy-Metal-Version, auf der E-Gitarre gespielt von Shuhei Nozaki [Homepage] | ||
| Orchester-Version von Leopold Stokowski, gespielt vom Sydney Symphony Orchestra | ||
| "Dorische Toccata in D-Moll" (ca. 1705, BWV 538) [Wikipedia] |
Prof. Ton Koopmann spielt auf der Orgel von St. Jacobi in Hamburg (Baujahr 1693!). |
|
| selber Organist, schnellere Orgel | ||
| Toccata und Fuge d-Moll BWV-565 | ist zwar nicht von Bach, aber hier sehr eindrucksvoll auf der Laute gespielt von Edin Karamazov. Teil 1 | |
| Teil 2 | ||
| Teil 3 |
| Das Original: Dietrich Buxtehude, Passacaglia in D minor (BuxWV 161) [Wikipedia] |
gespielt von Prof. Helmut Walcha | |
| Die Kopie: J. S. Bach, Passacaglia in C-Moll (ca. 1709, BWV 582) [Wikipedia] |
gespielt von Prof. Karl Richter an einer Orgel der Basilica Ottobeuren | |
| Orchesterfassung von Leopold Stokowski, gespielt vom Sydney Symphony Orchestra |
Bereits der Anfang der Johannes-Passion kann sich mit moderner Rockmusik messen:
| Johannes-Passion (1724, BWV 245) [Wikipedia]: Satz 1: "Herr, unser Herrscher" |
In Höchstgeschwindigkeit vorgetragen vom ungarischen Purcell-Chor, Orfeo-Orchester, Dirigent György Vashegyi an der Musikakademie Budapest (Ostern 2004). | |
| Thomanerchor (2006): irgendwie sphärisch [Amazon] | ||
| Amberger Oratorienchor [Homepage] |
| ... Satz 30: "Es ist vollbracht" | es singt der kleine Panito Iconomou vom Tölzer Knabenchor |
| ... Satz 33: "Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss" | Thomanerchor (1998) [Amazon] | |
| Arnold Schoenberg Chor (1995) [Amazon] | ||
| Cambridge King's College Choir (2003) [Amazon] | ||
| unbekannt (Album "Die Grossen Geistlichen"), mit Cembalo statt Orgel [Amazon] | ||
| La Petite Bande (1990) [Amazon] | ||
| Kölner Kantorei (2005) [Amazon] | ||
| Karl-Friedrich Beringer (Dirigent, 1998) [Amazon] |
| Matthäus-Passion (1729, BWV 244) [Wikipedia]: Satz 63: "Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss" |
Rudolf Mauersberger (Dirigent, 1970) [Amazon] | |
| unbekannt (Album "Die Grossen Geistlichen") [Amazon] |
| Markus-Passion (1731, BWV 247) [Wikipedia]: Satz 43: "Der Vorhang im Tempel zerriss" (aus den verkohlten Notenresten notdürftig zusammenflickt) |
Olberg-Chor (2004) [Amazon] |
| h-Moll-Messe (1748, BWV 232) [Wikipedia]: Satz 16: "Et incarnatus est" |
gespielt vom Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman | |
| klingt sogar rückwärts immer noch ganz gut. (arrangiert von Dennis Fedorov) | ||
| ... Satz 17: "Crucifixus" | La Petit Bande | |
| zum direkten Vergleich hier die baugleiche Kantate "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" (BWV-12), gespielt vom Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman | ||
| "Jesu meine Freude" (ca. 1729, BWV 227, ein Plagiat Buxtehudes BuxWV-60) [Wikipedia] |
"College of William and Mary" Choir, Virginia (USA) [Homepage] |
|
| Virtual Byrd Choir gesungen von Kuni Yoshimura [Homepage], einem(!) Japaner, der in Tokio deutsche Renaissance-Choräle singt und sich dabei mit einem Mehrspur-Recorder selbst aufnimmt. Unbedingt auch mal in die anderen Stücke auf seiner Homepage reinhören! |
||
| Virtual Byrd Choir Satz 9: "Gute Nacht, O Wesen" |
![]() |
Mozart ist bis heute der bekannteste deutsche Autor für Spieluhr-Songs. Seine flachen Liedchen sind bestenfalls zum kurzzeitigen ablenken kleiner Kinder geeignet. |
| "Lacrimosa" (Satz aus dem "Requiem" [Wikipedia]), 1791 |
dirigiert von Leonard Bernstein [Wikipedia] | |
| Auf der Gitarre gespielt von Maxim Chigintsev |
![]() |
Von Anfang an hatte van Beethoven schlechte Vorbilder (Mozart!). Seine schrecklichen Werke machen aggressiv und können bei Überdosis schwere Hörschäden und Depressionen hervorrufen. Van Beethoven war bekannt für sein schlechtes Benehmen, keine Frau wollte ihn je heiraten, sein Hauspersonal wechselte ständig, innerhalb Wiens musste er 25 mal umziehen. Sein Pflegekind Karl unternahm sogar einen Selbstmordversuch, um van Beethoven nicht länger ertragen zu müssen. Im Alter von 57 Jahren erlag van Beethoven nach langer, vollständiger Taubheit seinem Alkoholismus. |
| "Mondscheinsonate" (1801, Klaviersonate
Opus 27 Nr. 2) [Wikipedia] |
... | |
| OGG-Vorbis-Plugin erforderlich (z.B. VLC-Player). Oder im Java-Player anhören. |
![]() |
... |
| "Ave Maria" (Schubert schrieb die Oberstimme zu dieser Bach-Etüde) | Prof. Gary Dilworth (Trompete) und Pilar Cabrera (Orgel) [Homepage] | |
| George Angelescu (Oboe) [Homepage] |
![]() |
... |
| "Winter Wind Etude" (1834, Op. 25 Nr. 11) | gespielt von dem berühmten Pianisten Maurizio Pollini | |
| gespielt von der achtjährigen Anna Larsen (2008) |
![]() |
Sein virtuoses Violinkonzert klingt unbeschreiblich schön, ist allerdings nicht ganz trivial zu spielen. Es gilt als eines der schwierigsten Violinstücke überhaupt, sogar einige Profi-Musiker halten es für unspielbar. |
| Adagio (2. Satz aus dem Violinkonzert [Wikipedia]), 1879 | Gidon Kremer [Wikipedia] (Violine), Leonard Bernstein [Wikipedia] dirigiert die Wiener Philharmoniker [Wikipedia]. (Aufnahme aus den 1980er Jahren) |
![]() |
Pjotr Tschaikowski [Wikipedia] war ein russischer Komponist, was man seinen Werken auch anhört. Sein 1. Klavierkonzert gilt als das erfolgreichste Klavierkonzert überhaupt. |
| 1. Klavierkonzert [Wikipedia], (Op. 23 in b-Moll, 1874) | virtuos vorgetragen von der argentinischen Klavier-Weltmeisterin Martha
Argerich [Wikipedia] auf dem Martha-Argerich-Festival 2001 in Japan |
![]() |
Der französische Komponist Léon Boëllmann wäre heute vermutlich längst in Vergessenheit geraten, wäre die kraftvolle Schlusstoccata seiner "Gothischen Orgel-Suite" kein derartiger Ohrwurm. |
| "Suite gothique pour Grand Orgue op. 25", gespielt von Prof. Daniel Chorzempa an der größten Kirchenorgel der Welt (West Point/New York) | 4. Satz: Toccata (hinterlässt einen bleibenden Eindruck!) |
|
| 3. Satz: Prière à Notre-Dame (romantisch säuselnd) |
||
| 1. Satz: Introduction Choral 2. Satz: Menuet Gothique (abwechslungsreich) |
||
| ... gespielt auf Akkordion | 4. Satz | |
| 3. Satz | ||
| ... gespielt vom brittischen Blasorchester Black
Dyke Band [Wikipedia] |
4. Satz |
| "Adagio g-Moll" (1958) [Wikipedia] (romatische Überarbeitung einer Barocksonate, deren Herkunft Giazotto dem bis dahin unbekannten Barockmusiker Tomaso Albinoni unterschob) |
Herbert von Karajan dirigiert seine Berliner Philharmoniker. Das Stück wird derart langsam vorgetragen, dass man es dreimal hören muss, bevor die sedierende Wirkung einsetzt. | |
| The Doors (1968) | ||
| Vesselin Demirev (Violine) und Duane Roth (Orgel) [Homepage] | ||
| auf der E-Gitarre gespielt von dem äußerst talentierten Rockmusiker Yngwie J. Malmsteen |
![]() |
Sir Andrew Lloyd Webber (geb. 1948) ist ein britischer Komponist, der für seine
mitreißenden Musicals weltweit berühmt ist. [Wikipedia] |
| Evita [Wikipedia]: "Don't cry for me, Argentina" (1976) | Oft kopiert und nie erreicht | |
| Cats [Wikipedia]: "Memory" (1981) | Wer kennt dies nicht? | |
| Phantom of the Opera [Wikipedia]: "Overtoure" (1986) |
Orchester, Orgel, Schlagzeug | |
| Mit orientalischem Akzent: Live-Aufnahme des Cairo Opera Orchestra am 17.09.2009 | ||
| ... "Phantom Song" | Das Original | |
| Symphonic-Metal-Version von Nightwish | ||
| Hardrock-Version von Holyhell mit dem Sänger von Manowar | ||
| Rock-Version von Lacrimosa |
![]() |
Frisch aus der Hölle erklingen folgende Songs: |
| "Seasons In The Abyss" (1990) | ... | |
| "Dead skin mask" (1990) | ... |
![]() |
Sie behaupten, die lauteste Rockband aller Zeiten zu sein. Das stimmt für die meisten Stücke und rührt vermutlich von der Instrumentierung her, denn hier kommen neben den üblichen E-Gitarren und Schlagzeug auch Kontrabässe, Gongs, Pauken, Sirenen, Hubschrauber, Autocrashs und diverses Kriegserät zum Einsatz. Die Texte sind zwar größtenteils Schrott, aber ihre Balladen gefallen mir ausgesprochen gut. |
| "Defender" (1983) | Live auf dem Magic Circle Festival 2008 in Bad Arolsen | |
| "Gates of Valhalla" (1983) | aus dem Album "Into Glory Ride" | |
| "Heart of Steel" (1988) | das Original (englisch) | |
| Livevideo, auf Deutsch gesungen | ||
| "The Crown and the Ring" (1988) | Live auf dem Magic Circle Festival 2008 in Bad Arolsen. Seltene Kombination: Walzermusik mit Kirchenorgel | |
| "Master of the Wind" (1992) | Live | |
| "Courage" (1996) | Acoustic guitar, live | |
| "I believe" (2006) | Live | |
| "Hymn of the immortal warriors" (2007) | Feierliche Hymne mit Orgel und großem Chor, hier leider mit einem blutigen Video unterlegt | |
| "Gods of war" (2007) | Kriegsmarsch |
![]() |
Das finnische Cello-Ensemble "Apocalyptica" [Homepage] zeigt, dass man auch mit klassichen Instrumenten eine Menge Lärm erzeugen kann. |
| "Somewhere Around Nothing" (2003) | (melodiös, laut) | |
| "Bittersweet" (2004) | (melodiös, sanft) | |
| "Repressed" (2006) | (aggressiv) |
| "Oxygene" (1976) | Part 2 (Arpeggio-Geblubber) | |
| Part 3 (Gummiband+Beat) | ||
| Part 5 (schwebende Hammondorgel) | ||
| "Equinoxe" (1978) | Part 1 (Sonnenaufgang im Weltraum) | |
| Part 2 (sphärische Echos mit Meeresrauschen) | ||
| "Les Chants Magnétiques" (1981) | Part 2 (Das Kultlied der Achtziger schlechthin, 1988 live in London) | |
| "Souvenir de Chine" (1982) | (sehr traurig, 1997 live in Moskau) | |
| gespielt vom Prager Symphonieorchester (2006) | ||
| "Rendez-Vous" (1986) | Part 2 (Maximale Triumpfmusik mit eingebettetem Trancemotiv auf der Laserharfe, 2005 live in Danzig) | |
| ... gespielt vom Prager Symphonieorchester (2006) [Amazon] | ||
| Part 3 (mit der "Laserharfe", 1986 live in Houston) | ||
| "Revolution industrielle" (1988) | Part 1 (Marschmusik) | |
| ... gespielt vom Prager Symphonieorchester (2006) | ||
| Part 2 (Replika) | ||
| ... gespielt vom Prager Symphonieorchester (2006) | ||
| "Chronologie" (1993) | Part 2 (feierlich, 2005 live in Danzig) | |
| ... gespielt vom Prager Symphonieorchester (2006) | ||
| Part 8 (funky, Remix) | ||
| "Mury" (2005) | ("Polnischer Arbeiterchor", 2005 live in Danzig) | |
| "Millions of stars" (2006) | (sehr ruhig, 2006 live in Marokko) |
| "Dan y Dwr" (1986) | (sehr tiefer Bass) | |
| "The Longships" (1988) | (Einschlaflied) | |
| "Athair Ar Neamh" (1995) | (keltisch) | |
| "Pax Deorum" (1995) | (Maschinenraum) | |
| "La Soñadora" (1995) | (hypnotisierend) | |
| "Tempus Vernum" (2000) | (aggressiv) | |
| "Amid The Falling Snow" (2005) | (Einschlaflied) | |
| "It's in the rain" (2006) | (interessante Harmonie) | |
| "O Come, O Come, Emmanuel" (2008) | (magisch) |
| Enigma | Sadeness Part 1 (1990, Gregorianik + Discobeat) | |
| Enigma | Return to innocence [Wikipedia] (1994) | |
| Karl Jenkins | Adiemus I (1994), hier eine Liveaufnahme | |
| Delerium | Angelicus (2007) |
| Sting | Russians (1986) | |
| Mecano: "Hijo de la Luna" [Wikipedia] | Originalversion von Mecano (1986) | |
| Death-Metal-Variante der finnischen Band "Mors Principium Est" (2003) | ||
| Gothic-Variante von Lyriel (selbe Sängerin wie Mecano) (2006) |